Am 17. Mai fand der jährliche Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit statt – kurz, der IDAHOBIT*. In diesem Jahr veranstalteten die Female Empowerment-AG sowie die Schüler:innen-Redaktion des FRG mehrere Aktionen, um jeglicher Form der Queerfeindlichkeit die rote Karte zu zeigen.
Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalterfahrungen stellen auch noch im Jahr 2026 die grausame Realität vieler queerer Menschen dar. Es ist zu beobachten, dass Straftaten gegen queere Menschen in den letzten Jahren wieder deutlich zugenommen haben. Auch im schulischen Umfeld haben es queere Menschen nicht immer leicht. Viele befürchten von ihren Mitschüler:innen ausgegrenzt oder gemobbt zu werden. Beschreibungen wie „schwul“, „lesbisch“ oder „trans“ werden im schulischen Umfeld oftmals als Schimpfwörter und somit negativ verwendet. Daher ist es nicht verwunderlich, dass queere Menschen vor allem in der Schule von zahlreichen Problemen berichten, und die Suizidrate bei dieser Personengruppe besonders hoch ist. Viele Menschen sind sich dieser negativen Auswirkungen oftmals nicht bewusst. Umso wichtiger ist es, hier für mehr Bewusstsein zu sorgen und das eigene Handeln zu hinterfragen.
Im Rahmen des IDAHOBIT* sorgte die Female Empowerment-AG für mehr Sichtbarkeit queerer Identitäten durch zahlreiche informative Plakate und der farbenfrohen Gestaltung der Sporthallenwand. Zudem lud die AG dazu ein, gemeinsam in der Pause LGBTQ*-Buttons zu gestalten. Alle Interessierten waren herzlich eingeladen, sich mit dem Thema an diesem Tag genauer auseinanderzusetzen. Gleichzeitig veröffentlichte die Schüler:innen-Redaktion einen Newsletter zum IDAHOBIT*, in dem sie zum Thema Queerfeindlichkeit für mehr Aufklärung und Sensibilität sorgte. Zusätzlich nahm unsere Schule in diesem Jahr an der Aktion #rotekarte247 Akton teil. Im Rahmen der Aktion verurteilte unsere Schulgemeinschaft durch das Symbol der roten Karte alle Formen der Diskriminierung und Feindlichkeit gegen queere Menschen.
Auch über den IDAHOBIT* hinaus bleibt es wichtig, sich gegen Queerfeindlichkeit starkzumachen und für einen respektvollen Umgang miteinander einzustehen. Dabei trägt jedes Mitglied der Schulgemeinschaft seine ganz persönliche Verantwortung, Ausgrenzung und diskriminierende Handlungen nicht zu akzeptieren und ein Zeichen für Offenheit und Zusammenhalt zu setzen. Das FRG möchte auch in Zukunft ein Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz setzen.
Autor: Moritz Schmitz

