Fragen und Antworten

Worum muss ich mich kümmern, wenn mein Kind an der Instrumentalklasse teilnimmt?
Wir bieten Ihnen mit der Instrumentalklasse ein Komplett-Paket an: Wir kümmern uns um die Instrumentallehrer und die Instrumente, eine Versicherung für die Instrumente sowie die sonstigen Materialien, die Ihr Kind braucht (z.B. Noten). Insofern müssen Sie sich eigentlich um nichts kümmern. Allerdings ist es hilfreich, wenn Eltern Anteil an den Fortschritten Ihrer Kinder nehmen und sie beispielsweise für Übeerfolge loben.

Welcher Mehraufwand kommt auf mein Kind bei der Teilnahme an einer Instrumentalklasse zu?
Der Mehraufwand ist sehr gering. Die zusätzliche Stunde (Instrumentalunterricht) wird in der Schule erteilt, so dass die zeitraubende Fahrt zur Musikschule oder zu einem Privatlehrer entfällt. Es wird allerdings erwartet, dass Ihr Kind zu Hause übt. Etwa 10 Minuten täglich sind dafür ausreichend. Gerne darf (beispielsweise am Sonntag) eine Pause eingelegt werden; auch verbleiben die Instrumente vom Tag des Instrumentalunterrichts bis zum Tag des "normalen" Musikunterrichts in der Schule (damit sie nicht mehrfach mitgebracht werden müssen), so dass an einem weiteren Tag in der Woche sowieso nicht geübt werden kann.

In unserer Familie hat bisher noch niemand ein Instrument gespielt. Kann mein Kind trotzdem an der Instrumentalklasse teilnehmen?
Das Angebot der Instrumentalklasse wendet sich gerade an solche Familien, in denen aus den verschiedensten Gründen bisher noch nicht musiziert wurde.

Was passiert, wenn mein Kind nach einem Jahr keine Lust mehr hat, an der Instrumentalklasse teilzunehmen?
Die Teilnahme an der Instrumentalklasse ist für zwei Jahre verpflichtend. Allerdings zeigt die Erfahrung, die sowohl andere Schulen als auch wir bisher mit diesem Konzept gemacht haben, dass dieser Fall so gut wie nie eintritt. Das gemeinsame Musizieren ist motivierend und hilft auch über gelegentliche Motivationseinbrüche hinweg.

Mein Kind hat mal ein Instrument gespielt, hatte aber nach einem Jahr nicht mehr sehr viel Lust. Sollte es trotzdem an der Instrumentalklasse teilnehmen?
Wenn Ihr Kind generell Interesse an Musik hat: ja. Es ist ein Unterschied, ob man die meiste Zeit zuhause alleine für sich spielt und nur selten (und möglicherweise erst recht spät) dazu kommt, mit anderen zu musizieren (so wie es häufig bei "normalem" Instrumentalunterricht der Fall ist), oder ob man (wie in einer Instrumentalklasse) gemiensam Unterricht hat und von Anfang an gemeinsam musiziert und gemeinsam bei Konzerten auftrit. Dies ist für viele Kinder deutlich motivierender.

Wir können uns den monatlichen Beitrag nicht leisten. Kann unser Kind trotzdem an der Instrumentalklasse teilnehmen?
Wenn Sie besondere finanzielle Belastungen tragen müssen (Arbeitslosigkeit, viele Kinder etc.), wenden Sie sich bitte an uns. Wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen, kann über den Förderverein finanzielle Hilfe gewährt werden. Außerdem können Sie auch das Bildungs- und Teilhabepaket in Anspruch nehmen, so dass zusammen mit der Hilfe des Fördervereins der zu zahlende Beitrag äußerst gering ausfällt.

Wie geht es nach den zwei Jahren weiter?
Nach der Zeit in der Instrumentalklasse besteht die Möglichkeit, in der Schulband mitzuspielen. Der Instrumentalunterricht findet weiterhin in der Schule statt, und bei der Anschaffung oder dem Mieten (siehe unten) eines Instruments sind wir gerne behilflich. Der Instrumentenbauer, mit dem wir eng zusammenarbeiten, bietet ein interessantes Leasing-Modell an, bei dem das Instrument nach zwei Jahren "abbezahlt" ist, so dass die Schüler es ohne weitere Kosten behalten dürfen. Dieser Vertrag kann selbstverständlich vorher gekündigt werden. In diesem Fall ist das Instrument zurückzugeben.