Tschick

In dem Roman "Tschick" von Wolfgang Herrndorf, erschienen 2010 im Rowohlt Verlag, geht es um zwei Jungs, die eine Reise mit einem geklauten Lada machen.
In dem Roman sind die Hauptfiguren zwei 14 jährige Jungs namens Maik und Tschick. Tschick kommt neu in Maiks Klasse und sieht aus wie ein Asi. Er hat eine Plastiktüte als Tornister und Schluppen als Schuhe. Auch sonst sieht er ungepflegt aus. Maik hingegen kommt aus reichem Hause. Doch das ist nicht so super wie es zunächst scheint, denn seine Mutter ist Alkoholikerin und sein Vater geht mit seiner Sekretärin fremd. Maik ist heimlich in seine Klassenkameradin Tatjana verliebt, doch die bemerkt ihn nicht. Am letzten Tag vor den Ferien reden Maik und Tschick zum ersten Mal miteinander. Sie reden darüber, dass sie beide nicht zu dem Geburtstag von Tatjana eingeladen wurden, für den Maik Tatjana viele Wochen ein Bild als Geschenk gemalt hat. Einige Tage später kommt Tschick mit einem Auto zu Maik gefahren, dessen Vater auf Reisen mit der Sekretärin ist und seine Mutter in der Entzugsklinik. Er überredet Maik eine Reise mit dem Auto zu machen. Auf dieser Reise kommen sie an vielen Orten vorbei, treffen ein Mädchen namens Isa und viele nette andere Leute. Am Ende der Reise kriegen Maik und Tschick zwar viel Ärger, doch sie sind dafür die besten Freunde geworden und hatten den besten Sommer ihres Lebens.
Der Roman wurde aus der "Ich-Perspektive" geschrieben. Maik ist der Erzähler und es wird in der Gegenwart erzählt. Die Kapitel machen verschiedene Zeitsprünge und wechseln immer das Thema. Zudem sind sie kurz und es gibt 49 Kapitel. Es wird in einer Jugendsprache erzählt, sodass der Roman jüngeren und älteren Leuten gefallen kann.
Der Autor Wolfgang Herrndorf war, während er den Roman schrieb, schwer krank. Er hatte einen Tumor und wusste, dass er nicht mehr lange zu leben hatte. Am 29. August 2013 brachte er sich am Ufer eines Sees um und wurde nur 49 Jahre alt. Mit diesem Roman wollte er seinen Lesern eine letzte Erinnerung hinterlassen.
Ich finde den Roman "Tschick" spannend und gut. Als ich den Roman gelesen habe, konnte ich mich gut in die verschiedenen Charaktere hineinversetzen. Es hat mir viel Spaß gemacht diesen Roman zu lesen, denn er ist witzig, schön und traurig zugleich und das Thema des Romans gefällt mir sehr. Ich finde gut, dass der Roman in einer Jugendsprache geschrieben wurde und es einen Ich-Ergzähler gibt. Denn so kann man die Gedanken des Erzählers gut mitverfolgen und sich gut in die Geschichte hineinversetzen. Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich kann ihn nur weiterempfehlen.
(Charleen, 8d)