Kevin Brooks: "Lucas"

In dem Roman „Lucas“ von Kevin Brooks, erschienen im Jahr 2003, geht es hauptsächlich um Beziehungen unter Menschen, Freundschaft und Ausgrenzung. Die Protagonisten sind die Ich-Erzählerin Cait, Jamie Tait, Lucas, Angel Dean und Caits Vater John.

Die Handlung wird von Cait erzählt, die einen geheimnisvollen Jungen namens Lucas kennenlernt. Da er alleine in einem Wald lebt, niemand weiß wer er ist oder woher er kommt und er nur mit Gelegenheitsjobs sein Geld verdient, wird er als Zigeuner bezeichnet und ausgegrenzt, zwischen ihm und Cait jedoch entsteht eine Freundschaft, die nicht nur viel aufs Spiel setzt, sondern auch zu einer Lawine aus Lügen führt. Jamie Tait, der Anführer der angesagtesten Clique aus Hale, will nicht zulassen, dass ein fremder Junge den Frieden der Insel bricht und ist bereit alles zu tun, um Lucas zu vertreiben…

Sprachlich ist der Roman sehr gut geschrieben, da alles anschaulich beschrieben ist. Vor allem Caits Gefühle und Gedanken sind sehr zutreffend bezogen auf ihr Alter; man kann sich in sie hineinversetzen und mitfühlen.

Die Themen, die der Roman anspricht sind wichtig, vor allem heutzutage, da er genau das beschriebt, was Menschen empfinden, wenn sie sich von jemandem bedroht fühlen und wie sie handeln, wenn sie alles nur nicht die Wahrheit wissen wollen.

Der Inhalt ist spannend, interessant und traurig und besonders das Ende trifft die Leser und bringt sie zum Nachdenken, die Geschichte ist hauptsächlich für Jugendliche geeignet, da sie von einem 15-jährigem Mädchen erzählt wird und hat das Ziel, ihnen zu sagen wie ihre Taten enden können, wenn sie nicht aufpassen.

Ich empfehle „Lucas“ unbedingt jedem Jugendlichem, insbesondere, wenn er sich für die Genres „Slice of life“, Drama oder sogar Psychologie interessiert. Dieser Roman ist vollgepackt mit allen intensiven Gefühlen, die man haben kann und ist mitreißend von der ersten bis zur letzten Seite.


Aurelia Müller, 7a