Das FRG unterwegs - London

Da wir zur Zeiten von Corona leider nicht die Möglichkeiten haben zu verreisen, schauen wir an dieser Stelle noch einmal auf einige Schulfahrten aus diesem Jahr zurück und freuen uns darauf bald wieder durch NRW, Deutschland, Europa und die Welt zu fahren.

Q2 Studienfahrt des Leistungskurs Englisch nach London

In etwas ungewöhnlicher Konstellation machte sich der Englisch LK der Q2 vor den Herbstferien auf nach London – da die eigentliche LK-Lehrerin Frau Greitemann mit ihrer eigenen Klasse unterwegs war, begleiteten Herr von Berswordt-Wallrabe und Frau Gardner den Kurs. Drei Schülerinnen berichten über drei der Tage in London.

Dienstag

Am zweiten Tag unserer Abschlussfahrt hatten wir einen erlebnisreichen Tag. Um 9 Uhr sind wir motiviert und mit voller Elan zum typisch englischen, Frühstücksbuffet. Nach dem nährreichen Frühstück sind wir auf zum Piccadilly‘s Circus um den Ort zu erkunden. Dazu installierten wir uns die App „Actionbound“, die uns mit einer interessanten Stadtallye mit einigen Fun Facts zu LONDON bereicherte. Zudem hatten wir die freiwillige Aufgabe an der Fotochallenge unserer Fahrt teilzunehmen. Das heutige Motto war (Different Sights) und jede Kleingruppe nahm eifrig an der Challenge teil und es kamen ziemlich witzige und gute Bilder zustande. Nach der Stadtrallye trafen wir uns am „Sky Garden“ um uns von der atemberaubenden Metropole aus der Vogelperspektive faszinieren zu lassen und „like-reiche“ Instagram Fotos für die Community zu schießen. Daraufhin hatten wir einige Stunden Freizeit und erkundeten die zahlreichen Geschäfte in der Umgebung des Piccadilly‘s Circus. Einige Stunden später gab es das freiwillige Angebot mit einer Gruppe an einer Runde Tischtennis teilzunehmen. Eine dunkel gestaltete Bar mit der Möglichkeit in seiner Freizeit Ping Pong zu spielen, wo wir uns gegenseitig spielerisch, mit Ehrgeiz duelliert haben. Da mag die ein oder andere Person auch an seine spielerische Grenzen gestoßen sein (wie zum Beispiel Herr von Berswordt-Wallrabe).

Schließlich, die letzte Aktivität des geplanten Abends, begangen wir uns auf eine „Jack the Ripper“ - Tour. Hier vermittelte man uns auf eine spannende Art und Weise die Geschichte von „Jack the Ripper“, während wir durch das Gebiet als Pinguine „watschelten“ und die Geschichte an den Orten an denen die Verbrechen geschahen gedanklich mitverfolgten. Dies war der ein sehr erlebnisreicher, aber auch lehrreicher Dienstag mit viel Spaß, Freude und Insidern verbunden. (Thivya)

Mittwoch

Wie jeden Morgen begann das Frühstück für uns um 9 Uhr. Jeder konnte sich individuell am Frühstückstisch seine Brote schmieren, Kaffee machen, Müsli essen und vieles mehr.

Es war der dritte Tag seit unserer Ankunft in London. Nach dem Frühstück hatten wir noch etwas Zeit für uns selbst bevor es schließlich zum Shakespeare's Globe Theater ging.

Vor Ort erhielten wir einen Rundgang von unserem Tourguide, welcher gleichzeitig auch ein Schauspieler war. Er erzählte uns von den Unterschieden der Theatern heute und denen zur Zeit von Shakespeare. Er klärte uns darüber auf wie es damals offene Theaterhäuser gab, die durch das Sonnenlicht, aus der Dachöffnung, die Bühne erhellen ließen. Den Namen Globe Theater erhielt das Gebäude aufgrund seiner runden Form, die ebenfalls dazu beitrug, dass die Schauspieler, zu Shakespeare’s Zeit, herausgefordert waren mit Zuschauern aus allen Blickrichtungen zu interagieren. Nachdem wir uns im nachgebauten Theaterhaus umgeschaut hatten, führte uns der Tourguide in einen kleinen Seminarraum, wo wir uns mit den Werken von Shakespeare auseinandersetzten. Dieser Teil des Tages endete mit viel Gelächter, da Freiwillige aus dem Kurs vereinzelte Szenen nachspielen durften.

Die darauffolgenden vier Stunden konnten wir uns ins Kleingruppen aufhalten, manche von uns erkundeten sich in der Stadt, gingen shoppen und andere wiederum aßen etwas in einem der bekannteren Fast-Food-Ketten wie beispielsweise Five Guys. Jeder hatte in irgendeiner Weise seine Freizeit ausgenutzt. Um 18 Uhr sollten wir uns wieder am Hostel treffen, wo die sogenannte 'Geheime Spezialaktivität' auf uns wartete, in Form von einer 'Silent Disco Walking Tour'. In der Lobby wurden uns Kopfhörer aufgesteckt, aus denen Musik der 90er Jahre bis hin zu Musik aus den Charts ertönten. Teil dieser Tour war es nun in der Stadt umherzuziehen und dabei den Anweisungen des Tourguide's zu folgen. Wir zogen also als eine tanzende Gruppe durch die Stadt, welches offensichtlich viel Aufsehen auf sich zog. Trotz etwas Zurückhaltung zu Beginn der Walking Tour, war diese Form der 'Spezialaktivität' ziemlich erfrischend und ließ somit den Abend mit viel Spaß, Lachen und ausgefallenen Dance Moves ausklingen. (Mi)

Donnerstag

Am Donnerstag Vormittag hatten wir die Option eine Street Art-Tour durch Brixton gemacht. Da die letzten drei Tage bisher sehr ermüdend und anstrengend gewesen sind (teilweise sind wir über 15 km am Tag gelaufen), hat es nur eine kleine Gruppe unseres Englischkurses aus dem Bett geschafft. Die motivierten SchülerInnen, die sich trotz andauernder Müdigkeit und kalter Temperaturen nach Brixton aufgemacht haben, bekamen eine professionelle Besichtigungstour von Gregory, einem angesehenen und bekannten Street Art Künstler. Gregory ist ein junger Mann, der in Brixton aufgewachsen ist und nahezu jede Person kannte, die in diesem Viertel Londons lebt und herzlich begrüßte. Wir haben viele mit Graffiti besprühte Garagenwände, Parkwände und Restaurantwände begutachtet und immer die Background-Story zu dem jeweiligen Kunstwerk erzählt bekommen. Anschließend waren wir in einem jamaikanischen und veganen Restaurant essen und haben uns dann gemeinsam mit dem Rest des Kurses im National History Museum getroffen. Dort konnten wir eine recht beeindruckende Installation des Mondes betrachten.

Am Nachmittag hatten wir noch Zeit für uns, die einige genutzt haben, um ihren Familien kleine Geschenke zu kaufen. Am Abend haben wir in einem von Herrn von Berswordt-Wallrabe favorisierten asiatischen Restaurant gegessen. Dort haben wir auch Phillip zu seinem 21. Geburtstag überrascht und ihm von einem Kellner einen Kuchen servieren lassen. Das ganze Restaurant hat für ihn "Happy Birthday" gesungen - was eine Herzlichkeit. Anschließend stand auch schon der Rest des letzten Abends auf dem Programm – hierbei ist selbstverständlich nichts Spektakuläres passiert und alles war ruhig. Oder etwa nicht? (Eftalya)