Kranzniederlegung

Am 16.12.2017 haben sich Sinti und Roma, Mitarbeiter der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf und andere Trauernde zum 20. Mal versammmelt, um der ermordeten Sinti und Roma zu gedenken. Der Erinnerungstag fällt auf den 16. Dezember, da an diesem Tag vor 75 Jahren Heinrich Himmler den sogenannten "Auschwitz-Erlass" erließ, der zur Verschleppung der Sinti und Roma führte. Auch aus Düsseldorf wurden 200 Sinti und Roma deportiert und ermordet. Mit dabei waren im Rahmes des Projektkurses zum Thema Fremdenfeindlichkeit auch Schüler und Schülerinnen des Friedrich-Rückert-Gymnasiums, um, wie auch die Stadt Düsseldorf, einen Gedenkkranz an der Statue "Ehra" von Otto Pankok im alten Hafen niederzulegen. Im Rahmen der Veranstaltung wurde in der Mahn- und Gedenkstätte auch der Film "Eigentlich soll sich nichts ändern hier" von Dr. Dagmar Hänel gezeigt. Dieser handelt von dem Haus Esselt, der letzten Wohnstätte des die NS-Zeit überlebt habenden Sinti-Künstlers Otto Pankok und anderen Menschen und deren Kunst zur NS-Zeit und dem, was Sinti und Roma vor und nach 1945 erdulden mussten.
Die alljährliche Veranstaltung sowie der Besuch unseres Projektkurses dient dem Gedenken der Gräueltaten an den Sinti und Roma während der NS-Zeit und dem Entgegenwirken des Vergessens.

(Noah Schmidt)