Praktikumsbericht von Thijn de Bie, Gastschülerin aus Zwolle

Ende November habe ich in Düsseldorf am Friedrich-Rückert-Gymnasium ein Praktikum absolviert. Am Montag, den 28. September habe ich angefangen und am Donnerstag, den 1. Dezember war – leider – mein letzter Tag.

Meine Tätigkeit beinhaltete zum größten Teil, in einer internationalen Klasse im Unterricht zu helfen. Außerdem habe ich Schulbücher inventarisiert, bei der Hausaufgabenbetreuung geholfen und die Kinder in der AG begleitet. Ich habe bei meinem Praktikum supernette Kinder kennengelernt und habe sehr viel gelernt.

Die internationale Klasse ist eine Klasse mit Flüchtlingen, die zwei Jahre lang in dieser Klasse Deutsch lernen und danach in die “normalen” Klassen integriert werden. Währen dieses Unterrichts liegt der Schwerpunkt daher auf dem Erlernen der deutschen Sprache.

 

Die Kinder in dieser Klasse waren alle unglaublich motiviert, wissbegierig und nett! Sie lernen Deutsch auf eine sehr schöne Art: natürlich mit Büchern, aber auch auf sehr originelle Arten. Im Unterricht haben sie zum Beispiel eine Szene in einem Hotel nachgespielt, oder auch ein Spiel, bei dem man ein Wort von einer Karte pantomimisch darstellen sollte. Einmal sind sie auch einen Weg abgelaufen, den sie einer Wegbeschreibung entnehmen mussten, um dann denselben Weg zurück aufzuschreiben.

Ich habe während meines Praktikums viel Spaß gehabt. Nicht nur, weil ich die deutsche Sprache so sehr mag, sondern vor allem wegen der Kinder, mit denen ich gearbeitet habe. Als ich schon eineinhalb Wochen zuhause war, bekam ich einen dicken Briefumschlag aus Deutschland. Darin fand ich jede Menge nette Briefe der Kinder aus der internationalen Klasse. Total nett! Am liebsten würde ich das Praktikum noch einmal machen und ich kann es jedem nur empfehlen, vor allem, wenn man überlegt, in seiner Zukunft etwas mit der deutschen Sprache oder mit Kindern zu machen.