Internationales Treffen in Carpi

Vom 24. bis zum 29. Januar 2016 hatten wir, drei SchülerInnen der EF und der Q1, die Ehre, an einem internationalen Treffen in Carpi teilzunehmen. Wir haben dort mit Schülern aus Italien und Rumänien in verschiedenen Workshops zum Thema "Perpetual Binding" gearbeitet. So gab es unter anderem Workshops zum Thema Schattenspiel, Partnertanz und Chemie.
Doch es stand auch anderes auf dem Programm. Nachdem wir am Sonntag erst einmal Zeit hatten, unsere Gastgeber besser kennenzulernen, haben wir uns am Montag gemeinsam Carpi angesehen und dabei einiges über die Geschichte der mittelalterlichen Stadt gelernt. Am Dienstag fuhren wir gemeinsam dann nach Bologna. Dort haben wir zunächst die Cineteca di Bologna besucht, eine Art Filmmuseum, mit über 18.000 aufbewahrten Filmen. Im Rahmen eines Film-Workshops hatten wir die Möglichkeit, in zwei Gruppen jeweils einen Kurzfilm zu drehen. Besonders interessant daran war, dass wir nicht nur vor der Kamera standen, sondern auch dahinter, also zum Beispiel selber filmen konnten. Anschließend haben wir uns noch die Stadt selbst angeschaut und sind dann wieder zurückgefahren.
Am Mittwoch ging es in eine Käserei. Dort haben wir gelernt, wie Parmesankäse hergestellt wird und hatten sogar die Möglichkeit, original italienischen Parmesan, dort als Parmigiano Reggiano bekannt, zu probieren.
Am Donnerstag haben wir gemeinsam die Fashionfabrik der in Italien bekannten Modedesignerin Daniela Dallavalle in Carpi besucht. Wir haben einiges über ihre Lebenseinstellung erfahren und konnten sogar schon ihre kommende Kollektion betrachten.
Nach dem Besuch sind wir noch in das Museum von Carpi gegangen. Man konnte sich dort einen guten Überblick über die Stadtgeschichte verschaffen und hatte die Entwicklung zur Modestadt gut vor Augen.
Dann kam auch schon der letzte Tag. Nachdem wir die Ergebnisse der Workshops vorgestellt hatten und ein letztes Mal gemeinsam gegessen hatten, machten wir uns auf den Heimweg.
Wir hatten dort eine schöne Zeit und auch viel Spaß mit mit den italienischen und rumänischen Schülern.